Grußworte

zum Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2022 - ONLINE


 

Grußwort von Dr. med. Johannes Horlemann

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

 

Sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

„ENDLICH LEBEN!“. Unter diesem Motto treffen sich in diesem Jahr, wie schon im letzten Jahr im Online-Format, viele schmerzmedizinisch interessierte Ärztinnen und Ärzte und Vertreter anderer Fachgruppen. Sie alle eint der Wunsch nach einer Verbesserung der Patientenversorgung, die stets im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht. Alles, was wir diskutieren und umsetzen, lernen und erfahren, soll und muss letztlich unseren Patienten mit chronischen Schmerzen zugutekommen. Es sind Patienten, auf die wir in unseren Schmerzpraxen, in Ambulanzen und auf einer Station, sowie in vielen anderen Tätigkeitsfeldern treffen. Wir sind Ärzte geworden, damit unsere Patienten wieder „endlich leben“: Nicht nur in der Palliativsituation, die in diesem Jahr im Fokus steht, sondern in allen Situationen, in denen das Leben durch Schmerzen mit all ihren Folgen schwierig ist. Unsere Arbeit erfordert hohes Engagement, viel Empathie, aber auch stets aktuelles Wissen. Dieses will der Deutsche Schmerz- und Palliativtag 2022 Ihnen vermitteln. Er soll Ihnen die Freude an der Arbeit ermöglichen, die es erlaubt, eigene Standpunkte zu hinterfragen und neue Erkenntnisse konkret im Versorgungsalltag umzusetzen. In vielen Symposien, Seminaren und Workshops sind Sie zu einem Austausch in diesem Sinne eingeladen.

Dem Organisationskomitee danke ich für die intensive und kreative Arbeit, die ein so vielfältiges Programm mit namhaften Referenten möglich gemacht hat. Mit unseren Kongressen, auch im Online-Format, haben wir in den letzten Jahren Maßstäbe gesetzt. Nicht nur die pure Größe, sondern auch die Qualität der Veranstaltungen hat in der Fachwelt breite Resonanz gefunden.

Ich wünsche Ihnen wiederum eine interessante und spannende Teilnahme am Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2022 - ONLINE, mit vielen Anregungen.

Ihr 

Dr. med. Dipl. Psych. Johannes Horlemann

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
 

 

Grußwort von PD Dr. med. Michael A. Überall

Präsident der Deutschen Schmerzliga e.V.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Endlich leben“ – mit diesem Schwerpunkt widmet sich der 33. Deutsche Schmerz- und Palliativtag nicht nur einem grundlegenden Konzept im Allgemeinen, sondern insbesondere einem gerade auch für Menschen mit chronischen, möglicherweise sogar lebensbedrohlichen Gesundheitsproblemen im Speziellen. Eine besondere Bedeutung erhält der Kongressschwerpunkt „Endlich leben“ darüber hinaus auch noch im Kontext zu Fragen nach der Individualisierung schmerz- und palliativmedizinischer Konzepte in der praktischen Versorgung und der Selbstbestimmung bzgl. aller Bereiche des Lebens.

Wieder erwarten Sie viele Vorträge zu einem breiten Spektrum unterschiedlichster Bereich einer alltagsrelevanten und vor allem bedürfnisorientierten schmerz- und palliativmedizinischen Versorgung. Neu hinzu kommt in diesem Jahr auch der Bick über die Grenzen Deutschlands hinaus nach Österreich, wo gerade die Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Selbstbestimmung des Lebensendes schon sehr viel weiter ist als bei uns.

Im Namen der Deutschen Schmerzliga danke ich allen Teilnehmern für Ihr Interesse an diesem Kongress, der – auch in diesem Jahr im mittlerweile schon bekannt erfolgreichen „online-Gewand“ – ein breites Spektrum schmerz- und palliativmedizinisch wichtiger Themen behandelt. Insbesondere danke ich allen Referenten für ihr großes persönliches Engagement und Ihnen – den Besuchern des 33. Deutschen Schmerz- und Palliativtages – für Ihre Bereitschaft sich im Rahmen dieser Tagung virtuell über neue Forschungsergebnisse, praktische Umsetzungsmöglichkeiten und aktuelle Entwicklungen zur konkreten Verbesserung einer individualisierten Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen und/oder solchen in einer palliativen Behandlungssituation zu informieren und Ihre (Frei-)Zeit zu Hause vor Ihren Bildschirmen und Computern zu investieren.

Ihr

PD Dr. med. Michael A. Überall

Präsident der Deutschen Schmerzliga e.V.

 

 

Grußwort von 

Norbert Schürmann

Vizepräsident
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

und

Dr. Dietmar Weixler

Präsident
Österreichische Palliativgesellschaft (OPG)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

zum dritten Mal findet der Deutsche Schmerz- und Palliativtag online, interaktiv und live statt; diesmal unter dem Schwerpunkt des vielseitigen und aussagekräftigen Titels:

Individualisierung statt Standardisierung ENDLICH LEBEN!

Ich freue mich, als Tagungspräsident das Thema Palliativmedizin als Schwerpunktthema des diesjährigen Kongresses vorstellen zu dürfen.

Der Kongress 2022 hat eine weitere Besonderheit: zum ersten Mal besteht eine Kooperation eines Deutschen Schmerz- und Palliativtages der DGS mit einem Nachbarland. Ich freue mich sehr, dass es zu einer engen Kooperation mit der „Österreichischen Gesellschaft für Palliativmedizin“ (OPG) gekommen ist. Hier ist die Online-Veranstaltung im deutlichen Vorteil gegenüber einer Präsenzveranstaltung. Wir können unsere Kolleginnen und Kollegen auch in Österreich leichter erreichen und von den gemeinsamen Vorträgen und Diskussionen profitieren.

Ganz bewusst ist auf die Zweideutigkeit der Aussage „ENDLICH LEBEN!“ gelegt worden. Das Zitat von Cicerly Saunders„ Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ unterstreicht, welche Bedeutung die Palliativmedizin hat, durch Symptomenkontrolle das Leben der Patienten in ihrer begrenzten Zeit erträglicher zu machen.

Dennoch müssen wir uns der Diskussion stellen, wenn ein kleiner Anteil der Patienten mit der Erkrankung, mit möglichem Autonomieverlust oder mit ungenügender Symptomenkontrolle nicht zurechtkommt und mit unserer Hilfe aus dem Leben scheiden möchte.

Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen der OPG werden wir ein weites Portfolio zu palliativmedizinischen Themen teils kontrovers medizinisch, rechtlich und ethisch besprechen und miteinander diskutieren.

Ich freue mich über die Vielfältigkeit der Veranstaltungen auf dem diesjährigen Deutschen Schmerz- und Palliativtag. Wünsche Ihnen viel Freude an den Veranstaltungen, und wenn Sie an der Palliativmedizin weiter Interesse haben, so bieten Dr. Johannes Horlemann und ich im April und im Mai 2022 sämtliche Palliativmedizinischen Kurse an, die zur Weiterbildung der Palliativmedizin benötigt werden, und zwar als Präsenzveranstaltungen in Moers. Nach dem Schmerztag ist vor dem Schmerztag!

Im Namen der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin danke ich allen Teilnehmern für Ihr Interesse an diesem Kongress, der ein breites Spektrum schmerz- und palliativmedizinisch wichtiger Themen behandelt. Insbesondere danke ich allen Referenten für ihr großes persönliches Engagement. Ihnen zu Hause möchte ich für Ihr Interesse und Ausdauer danken, denn ohne Sie wäre die Veranstaltung – auch wenn Sie noch so gut wäre – nichts wert.

 

Norbert SchürmannDr. Dietmar Weixler
Vizepräsident  
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.  
Präsident
Österreichische Gesellschaft für Palliativmedizin (OPG)