Fr, 20.03.2026, 10:15–11:45 Uhr | „PSPS I und II - Rücken/Wirbelsäule“ (3D-Symposium: konservativ, invasiv, neuromodulativ) | Raum: Harmonie A+B+C
Das Persistent Spinal Pain Syndrom (PSPS) bezeichnet chronische Schmerzen spinalen Ursprung und unterscheidet PSPS Typ I bei nicht operierten Patienten (Prävalenz etwa 15-30% der Bevölkerung) und PSPS Typ II nach Wirbelsäulenintervention (früher Failed Back Surgery Syndrome). Nach Operationen sind ca. 10% der Patienten von persistierenden Schmerzen betroffen – bei Zehntausenden Eingriffen jährlich eine hohe Belastung für Betroffene und Gesundheitssystem. Zur Behandlung ist ein interdisziplinäres Vorgehen erforderlich.
Unter Vorsitz von Dr. Richard Ibrahim (DGS-Präsident), Dr. Jan-Peter Jansen (Landeszentrum Berlin/Brandenburg) und Dr. Matthias Winkelmüller (Schmerzzentrum Hannover) beleuchtet das Symposium PSPS ganzheitlich und vermittelt praxisnahe Ansätze für die Patientenversorgung. Schmerztherapeuten aus Brandenburg greifen die drei Dimensionen in aufeinanderfolgenden Vorträgen auf: Dr. Dirar Aldabek zur konservativen Therapie inkl. Akupunktur, Prof. Ehab Shiban zu invasiven Verfahren (endoskopisch vs. mikroskopisch) und Dr. Hind Chaib mit der Neuromodulation bei PSPS (Patientenselektion, Verfahren und klinische Ergebnisse).
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