Regionale Schmerzzentren DGS - Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Regionale Schmerzzentren DGS

Regionales Schmerzzentrum DGS Greifswald

Prof. Dr. med. habil. Klaus Borchert

Pappelallee 1

17489 Greifswald

Tel. 03834-824185

Fax 03834-824186

E-Mail rborchert@schmerztherapie-borchert.de

Facharzt

Anästhesiologie

Schwerpunkte

Rückenschmerzen

Gelenkbeschwerden

Kopfschmerzen

Ischämieschmerzen

Fibromyalgiesyndrom

Zusatzbezeichnung

Spezielle Schmerztherapie

Manuelle Medizin/Chirotherapie

Akupunktur

Wir über uns

Die Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen bildet den Schwerpunkt unserer Praxis.
Rückenschmerzen verursachen nicht nur für das Gesundheitswesen mit Abstand die höchsten Kosten, sie haben auch für viele Patienten gravierende Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.
Nahezu jeder Patient macht im Laufe seines Lebens Bekanntschaft mit Rückenschmerzen, die zunächst relativ rasch wieder abklingen. Es besteht jedoch eine hohe Rückfallgefahr mit einer Intensivierung der Beschwerden. Bei wiederholtem Auftreten besteht jedoch die Gefahr einer Chronifizierung dieser Beschwerden mit sehr komplexen Auswirkungen auf das Nervensystem und die Muskulatur. Viele Patienten können ihrer gewohnten Tätigkeit nicht länger nachgehen, werden berufsunfähig oder müssen vorzeitig berentet werden.
Aus diesem Grunde ist eine frühzeitige konsequente Behandlung von entscheidender Bedeutung.
Hauptursachen für das häufige Auftreten von Rückenschmerzen

Hierzu zählen

  • Bewegungsmangel
  • Einseitige Belastung
  • Übergewicht
  • Psychische Überlastung und chronischer Stress
  • Störungen des Knochenstoffwechsels mit Abnahme der Stützsubstanz (Osteoporose)
  • Degenerative Verschleißerscheinungen an den Gelenken (Arthrose)
  • Chronische Entzündungen
  • Nervenschädigung (Polyneuropathien)


Im Einzelfall sind diese Ursachen in unterschiedlichem Ausmaß an der Entstehung der Rückenschmerzen beteiligt.
Die Behandlung muss nach gründlicher Auswertung der Vorgeschichte und der aktuellen Befunde individuell festgelegt werden und muss multimodal alle Aspekte beinhalten.

Behandlungskonzepte
In den meisten Fällen gelingt es, durch multimodale Maßnahmen die Beschwerden entweder zu beseitigen oder aber soweit zu bessern, dass sie keine wesentliche Beeinträchtigung für den Patienten mehr darstellen. Sollte eine konservative Behandlung nicht ausreichen oder von vornherein ein operationspflichtiger Befund vorliegen, werden in einer interdisziplinären Schmerzkonferenz die erforderlichen Schritte beraten und mit dem Patienten besprochen. Wir haben die Möglichkeit, in hartnäckigen Fällen eine multimodale Schmerztherapie in der uns angeschlossenen Short Care Klinik (Link) stationär durchzuführen. Hier werden die Patienten für mindestens eine Woche intensiv behandelt mit täglicher Physio- und Psychotherapie sowie unter Einbeziehung von Verfahren, die ambulant nur schwer durchführbar sind.Durch diese konzentrierte Therapie gelingt es in den meisten Fällen, eine deutliche Reduktion der Schmerzintensität zu erzielen und eine bedarfsgerechte Einstellung für eine ambulante Weiterbehandlung vorzunehmen.

Praxis

Praxis für Anaesthesiologie und Spezielle Schmerztherapie

www.schmerztherapie-borchert.de

 

Mithilfe der regionalen Schmerzzentren soll die Versorgung von Schmerzpatienten verbessert werden. Aktuell gibt es deutschlandweit über 140 Zentren – alle werden von qualifizierten Schmerzmedizinern geleitet. Im Rahmen sogenannter Schmerzkonferenzen werden hier regelmäßig einzelne Patientenfälle diskutiert und über die jeweils individuell erforderliche multimodale Herangehensweise abgestimmt. Alle an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen können teilnehmen: Fachärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Pflegende u. v. a. Das Ziel: Schmerzerkrankungen unter Berücksichtigung der leitliniengerechten Standards frühzeitig diagnostizieren und erfolgreich behandeln. Um die hohen Qualitätsstandards einzuhalten, müssen sich die Zentren jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) neu zertifizieren lassen.