Deutsche Schmerz- und Palliativtage 2025 eröffnet

© Martin Leissl

Die Versorgung chronischer Schmerzpatientinnen und -patienten in Deutschland ist nach wie vor unzureichend. Auf 14,2 Millionen Betroffene kommen derzeit nur 1.400 Behandlerinnen und Behandler. Der neue Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. (DGS), Dr. Richard Ibrahim, München, ist entschlossen, diese Situation zu verbessern. Das sagte er gestern zur Eröffnung der Deutschen Schmerz- und Palliativtage in Frankfurt a. M. Schon in den ersten Monaten seiner Amtszeit ist es ihm gelungen, sechs neue Landes- und Regionalzentren zu etablieren, weitere sind in Planung. Und auch den Ärztemangel in der Schmerzmedizin will Ibrahim angehen – durch Nachwuchsförderung und die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte.     

Veranstaltungsort:

Congress Center Messe Frankfurt
Termin: 13. bis 15. März 2025

Kongress-Website:

https://www.dgschmerzmedizin.de/kongresse/deutscher-schmerz-und-palliativtag/


Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist mit rund 4.000 Mitgliedern und 120 Schmerzzentren die führende Fachgesellschaft zur Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen. In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Schmerzliga e. V. ist es ihr vorrangiges Ziel, die Lebensqualität dieser Menschen zu verbessern – durch eine bessere Diagnostik und eine am Lebensalltag des Patienten orientierte Therapie. Dafür arbeiten die Mitglieder der DGS tagtäglich in ärztlichen Praxen, Kliniken, Schmerzzentren, Apotheken, physiotherapeutischen und psychotherapeutischen Einrichtungen interdisziplinär zusammen. Der von der DGS gestaltete jährlich stattfindende Deutsche Schmerz- und Palliativtag zählt seit 1989 auch international zu den wichtigen Fachveranstaltungen und Dialogforen. Aktuell versorgen etwa 1.321 ambulant tätige Schmerzmediziner die zunehmende Zahl an Patienten. Für eine flächendeckende Versorgung der rund 3,9 Millionen schwerstgradig Schmerzkranken wären mindestens 10.000 ausgebildete Schmerzmediziner nötig. Um eine bessere Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen zu erreichen, fordert die DGS ganzheitliche und bedürfnisorientierte Strukturen – ambulant wie stationär – sowie eine grundlegende Neuorientierung der Bedarfsplanung.

 

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