Regionale Schmerzzentren DGS - Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Regionale Schmerzzentren DGS

Regionales Schmerzzentrum DGS Wangen

Dr. med. Stefan Locher

Am Engelberg 29

88239 Wangen

Tel. 07522-961376

Fax 07522-961511

E-Mail stefan.locher@oberschwabenklinik.de

Facharzt

Anästhesiologie

Schwerpunkte

Invasive Schmerztherapie

Multimodale Schmerztherapie

Muskoloskeletale Schmerzen

Kopfschmerzen

Entzugsbehandlungen

Zusatzbezeichnung

Spezielle Schmerztherapie

Palliativmedizin

Sportmedizin

Notfallmedizin

Wir über uns

WILLKOMMEN IM SCHMERZZENTRUM WANGEN
Das Regionale Schmerzzentrum am Krankenhaus Wangen behandelt Menschen mit schweren akuten und chronischen Schmerzen. Das Schmerzzentrum Wangen umfasst eine Schmerzambulanz, sowie einen stationären Bereich mit 15 Betten. Darüber hinaus betreut das Zentrum schmerzkranke Patienten aller anderen Abteilungen des Krankenhauses mit. Das Schmerzzentrum am Krankenhaus Wangen ist von der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie anerkannt. Es hat eine langjährige Tradition. Seit über 25 Jahren werden am Krankenhaus Wangen Patienten mit chronischen Schmerzen behandelt. Seit 1995 ist es als Regionales Schmerzzentrum der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie anerkannt. Seit dem Jahre 2004 ist die Abteilung Teil des Regionalen Schmerzzentrums Ravensburg/Wangen in Kooperation mit der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie des Krankenhauses St. Elisabeth, den SINOVA-Kliniken sowie dem Zentrum für Psychiatrie. Mit 15 Betten ist es das größte bettenführende Schmerzzentrum in ganz Baden- Württemberg.

DAS SCHMERZZENTRUM BIETET ALLE GÄNGIGEN MASSNAHMEN DER SCHMERZTHERAPIE
Entzugsbehandlungen Therapie mit Lokalanästhetika, alle Formen von Nervenblockaden wie Sympathikusblockaden, Plexusblockaden, periphere Nervenblockaden Alle Formen der rückenmarksnahen Betäubungen wie kontinuierliche Periduralanästhesie, kontinuierliche Spinalanästhesie sowie Nerven ausschaltende Verfahren. Ein Großteil der gezielten Nervenblockaden wird unter computertomographischer Kontrolle durchgeführt. Implantation von Ports und externe Schmerzpumpen sowie Implantation interner Schmerzpumpen Transkutane elektrische Nervenstimulation Naturheilverfahren wie Akupunktur, Neuraltherapie nach Hunecke, Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung. Ferner verhaltenstherapeutisch ausgerichtete psychologische und spezielle psychotherapeutische Maßnahmen. Entspannungsverfahren und Hypnose Physiotherapie/physikalische Therapie Bei allen chronischen Schmerzen wird eine interdisziplinäre Diagnostik in enger Kooperation mit den verschiedenen Fachdisziplinen sowie eine multimodale Schmerztherapie (Einsatz medikamentöser Verfahren, psychologischer Verfahren, Nervenblockaden, Aufbau und Stärkung der Muskulatur) durchgeführt. INVASIVE SCHMERZTHERAPIE Eine interventionelle und nervenmodulierende Schmerztherapie kommt zum Beispiel bei andauernden Schmerzen nach Bandscheibenoperationen, Folgestadien eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms (Morbus Sudeck), Schmerzen bei Gefäßerkrankungen oder bei Schmerzen bei Spastik der Muskeln zum Einsatz. Diese Therapieformen setzen direkt am Ort der Schmerzentstehung an oder an dem Nerv, der die Schmerzsignale an das Gehirn weiterleitet. Eine Möglichkeit ist hier, Medikamente zur Schmerzbehandlung bzw. zur örtlichen Betäubung einzubringen, eine andere, mit schwachen elektrischen Impulsen zu arbeiten. Durch diese Behandlungen kann eine sichere und nachhaltig anhaltende Schmerzreduktion bei deutlicher Zunahme der Lebensqualität erreicht werden. Zum Leistungsspektrum gehören zum Beispiel: Bildwandler- oder Ultraschallkontrollierte diagnostische und therapeutische Blockaden Rückenmarkselektrostimulation (Spinal Cord Stimulation) Blockaden unter computertomographischer Kontrolle Behandlung mit Schmerzpumpen (extern oder implantiert)

MULTIMODALE SCHMERZTHERAPIE
Im Mittelpunkt stehen bei der multimodalen Schmerztherapie aktivierende Behandlungsformen. Die Schmerztherapeuten bieten dazu ein abgestuftes, individuelles Konzept an, das aus folgenden Bausteinen besteht: Trainingstherapie Physiotherapie Entspannung Musiktherapie Aromatherapie Medikamentöse Behandlung Interventionelle Schmerztherapie Patientenschulung Alle diese Behandlungsformen sollen dazu dienen, den Patienten wieder an einem selbstbestimmten Leben teilnehmen zu lassen. Die Schmerztherapie kann ambulant oder stationär erfolgen und ist gezielt auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt.

 

Mithilfe der regionalen Schmerzzentren soll die Versorgung von Schmerzpatienten verbessert werden. Aktuell gibt es deutschlandweit über 140 Zentren – alle werden von qualifizierten Schmerzmedizinern geleitet. Im Rahmen sogenannter Schmerzkonferenzen werden hier regelmäßig einzelne Patientenfälle diskutiert und über die jeweils individuell erforderliche multimodale Herangehensweise abgestimmt. Alle an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen können teilnehmen: Fachärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Pflegende u. v. a. Das Ziel: Schmerzerkrankungen unter Berücksichtigung der leitliniengerechten Standards frühzeitig diagnostizieren und erfolgreich behandeln. Um die hohen Qualitätsstandards einzuhalten, müssen sich die Zentren jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) neu zertifizieren lassen.